Ein neuer Wohnansatz: zugänglicher, menschlicher
In einem Kontext, in dem es immer schwieriger wird, eine Wohnung zu finden — insbesondere für Studierende und junge Berufstätige — gibt es eine andere Art des Wohnens, die auf Zusammenarbeit und Beziehungen basiert.
Social Homesharing YOST entsteht, um zwei sich ergänzende Bedürfnisse miteinander zu verbinden: einerseits jene, die eine nachhaltige Wohnlösung suchen, andererseits jene, die über ein freies Zimmer verfügen und sich eine verlässliche Präsenz im Haus wünschen.
Es handelt sich um ein innovatives Wohnmodell, das ungenutzten Raum in eine konkrete Gelegenheit verwandelt und gleichzeitig menschlichen und sozialen Mehrwert schafft.

Was ist Social Homesharing
Social Homesharing ist eine Form solidarischen Zusammenwohnens, die auf Gegenseitigkeit beruht.
Eine Person stellt ein Zimmer in ihrem Zuhause zur Verfügung; der Student oder junge Berufstätige bietet im Gegenzug eine verantwortungsvolle Präsenz sowie leichte Unterstützung im Alltag.
Es handelt sich weder um Hausarbeit noch um professionelle Pflege: Es ist eine ausgewogene Vereinbarung, die auf Vertrauen, Respekt und gemeinsamen Regeln basiert.
Das Ziel ist einfach, aber ambitioniert: Wohnen zugänglicher zu machen und gleichzeitig menschlicher zu gestalten.
Der Mehrwert von YOST
YOST ist nicht nur eine einfache Anzeigenplattform, sondern ein strukturiertes Angebot, das Menschen in jeder Phase des Prozesses begleitet.
Von der ersten Auswahl über das Matching kompatibler Profile bis hin zur Ausarbeitung der Vereinbarung und der Begleitung während des Zusammenlebens wird jeder Schritt sorgfältig betreut.
Das Projekt stellt nicht nur die Wohnbedürfnisse in den Mittelpunkt, sondern auch die zwischenmenschlichen Aspekte, die entscheidend sind, um ein harmonisches und dauerhaftes Zusammenleben zu schaffen.

An wen es sich richtet
An diejenigen, die ein Zimmer anbieten
Der Service richtet sich an selbstständige Personen — oft Erwachsene oder ältere Menschen —, aber auch an Familien oder Alleinlebende, die über ungenutzten Wohnraum verfügen und sich eine verlässliche, diskrete und kooperative Präsenz wünschen.
An diejenigen, die eine Wohnung suchen
Das Projekt richtet sich an Studierende und junge Berufstätige, die eine bezahlbare Wohnlösung suchen und bereit sind, Räume verantwortungsvoll zu teilen und mit kleinen Gesten zum Alltag beizutragen.
Es werden keine speziellen Fähigkeiten verlangt, sondern Zuverlässigkeit, Respekt und Kooperationsbereitschaft.
Ein begleitetes Projekt
Der Service wird vom MUA, Movimento Universitario Altoatesino, gefördert und garantiert, das das Modell definiert, Transparenz sicherstellt und organisatorische sowie rechtliche Kompetenzen bereitstellt.
Das bedeutet, dass jeder Prozess strukturiert, überprüft und begleitet wird und somit Sicherheit und Klarheit für alle Beteiligten gewährleistet ist.
Ein nachhaltiges Modell
Social Homesharing basiert auf einer gedeckelten — oft reduzierten — Miete im Austausch für eine aktive Präsenz und leichte Unterstützung.
Dieses Modell erzeugt konkrete Vorteile:
- macht Wohnen zugänglicher
- fördert echte Beziehungen zwischen Generationen
- wertet bestehende Räume auf
- schafft einen positiven sozialen Einfluss im lokalen Umfeld
Mehr als ein Zuhause
Social Homesharing YOST ist ein sich entwickelndes Projekt, das durch die Erfahrungen der beteiligten Menschen wächst.
Denn Wohnen bedeutet nicht nur, eine Wohnung zu finden.
Es bedeutet, Gleichgewicht zu schaffen, Beziehungen aufzubauen und Räumen sowie geteilter Zeit Wert zu geben.